Horizont Europa Lump Sum: Abrechnung, Nachweisführung und Budgetplanung
Lump-Sum-Projekte in Horizont Europa versprechen Vereinfachung: Statt detaillierter Kostennachweise erhalten Konsortien eine Pauschale – geknüpft an den erfolgreichen Abschluss von Arbeitspaketen.
In der Praxis stellt das Modell Drittmittelverwaltungen aber vor neue, spezifische Herausforderungen. Denn anders als bei der klassischen Abrechnung entscheidet hier nicht die korrekte Dokumentation von Kosten, sondern der Nachweis erbrachter Leistung.
In diesem kompakten Intensiv-Workshop erhalten Sie fundiertes Praxiswissen zu den zentralen Fragen des Lump-Sum-Modells: von der Budgetplanung im Antrag über die Konsortialvereinbarung bis zur Nachweisführung. Sie verlassen den Workshop mit konkreten Werkzeugen für Ihren Verwaltungsalltag.
Ihr Praxiswissen für Lump-Sum-Projekte in Horizont Europa
Ihre Referierenden

Horizon Europe (MSCA, ERC)
Friederieke Noack
Technische Universität Dresden

Horizon Europe, EDF, Partnerschaften
Katja Böttcher
Technische Universität Dresden
Fragen von Teilnehmenden
Fragen zum Thema
Pauschale Finanzhilfebeträge – kurz Lump Sum – sind ein Finanzierungsmodell in Horizont Europa, bei dem Fördermittel nicht anhand tatsächlicher Kosten, sondern auf Basis vorab vereinbarter Pauschalen ausgezahlt werden. Die Auszahlung ist an den erfolgreichen Abschluss definierter Arbeitspakete geknüpft, nicht an den Nachweis einzelner Kostenpositionen. Damit entfällt die klassische Belegprüfung – was Verwaltungsaufwand reduziert, aber neue Anforderungen an Budgetplanung und Leistungsnachweis stellt.
Obwohl Lump Sum weniger Bürokratie verspricht, stellt das Modell Drittmittelverwaltungen vor spezifische neue Aufgaben: Die Budgetplanung im Antrag muss besonders plausibel und belastbar sein, da spätere Korrekturen kaum möglich sind. Budgettransfers zwischen Arbeitspaketen unterliegen strengen Regeln. Zudem erfordert der Leistungsnachweis klare interne Dokumentationsprozesse, die sich grundlegend von der kostenorientierten Belegführung unterscheiden.
Die Konsortialvereinbarung legt die interne Verteilung der Pauschalmittel zwischen allen Projektpartnern fest. Dazu gehören die Aufteilung der Budgets auf Arbeitspakete, Regelungen für den Fall, dass ein Partner Arbeitspakete nicht abschließen kann, sowie Vereinbarungen zu Budgettransfers. Gerade im Lump-Sum-Modell ist eine präzise Konsortialvereinbarung kritisch, weil nachträgliche Änderungen der Mittelverteilung eng begrenzt sind.
Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende in Forschungseinrichtungen, Hochschulen und öffentlichen Institutionen, die Horizont-Europa-Projekte administrativ betreuen – insbesondere in Drittmittelbüros, Forschungsservicestellen und Projektcontrolling. Es eignet sich sowohl für Personen, die erstmals mit dem Lump-Sum-Modell arbeiten, als auch für Erfahrene, die ihr Wissen zu Budgetplanung, Konsortialvereinbarungen und Auditsvorbereitung systematisch vertiefen möchten.
Organisatorische Fragen
Direkt nach Abschluss Ihrer Buchung erhalten Sie die Rechnung automatisch per E-Mail. Bitte beachten Sie, dass die Rechnung auf die von Ihnen angegebene Organisation (bzw. den Arbeitgeber) ausgestellt wird.
Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 14 Tagen bequem per Banküberweisung zu begleichen. Die entsprechenden Kontodaten finden Sie direkt auf der Rechnung.
Sollten Sie den Termin nicht wahrnehmen können, bitten wir Sie um eine frühzeitige Kontaktaufnahme. Gerne besprechen wir mit Ihnen mögliche Alternativen, wie zum Beispiel die Teilnahme an einem späteren Termin. Detaillierte Informationen zu den Stornierungsbedingungen finden Sie zudem in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter https://publivio.de/agb/.
Sie erhalten Ihre Teilnahmebescheinigung circa eine Woche nach der Veranstaltung per E-Mail zugesendet.
Der Veranstaltungspreis umfasst die Teilnahme am Seminar sowie Ihre Verpflegung vor Ort. Wir sorgen für Kaffeepausen mit Kuchen sowie ein gemeinsames Mittagessen. Eine Übernachtung ist im Preis nicht inbegriffen; wir bitten Sie, diese bei Bedarf gesondert zu organisieren.
