EU Förderung und Beihilfe2026-04-28T11:35:21+02:00

Weiterbildungen zum Thema EU-Förderung und Beihilfe

Die rechtssichere Beantragung und Verwaltung von EU-Fördermitteln erfordert tiefgreifendes Know-how über aktuelle EU-Förderprogramme und die Digitalisierung von Prozessen.
Unsere Weiterbildungen zur EU-Förderung vermitteln Ihnen alles Wissenswerte über die ESI-Fonds der EU sowie die korrekte Anwendung der EU-Beihilfe-Vorschriften. Erfahren Sie, wie Sie erfolgreich Fördermittel der EU beantragen und die komplexen Vorgaben der EU-ESI-Richtlinien sicher in Ihrer Verwaltung umsetzen.

Ihr Mehrwert:

  • Rechtssicherheit bei der Antragstellung

  • Umsetzung der EU-Richtlinien

  • Effizienz durch digitalisierte Prozesse

Ihr Update zu Beihilfen und EU Funds

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EU-Förderrecht und Beihilfekontrolle – Fortbildungen für Verwaltung und Prüfbehörden

Für Behörden, Hochschulen und öffentliche Einrichtungen, die EU-Fördermittel beantragen, verwalten oder prüfen, wächst der Komplexitätsgrad kontinuierlich. Die Förderperiode 2021–2027 bringt neue Instrumente wie Vereinfachte Kostenoptionen (VKO) und Finanzierungen, die nicht an Kosten geknüpft sind (FNLC), mit sich – und damit neue Prüfungslogiken, die Verwaltungs- und Prüfbehörden beherrschen müssen. Gleichzeitig verschärft das EU-Beihilferecht die Anforderungen an öffentliche Einrichtungen, die wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Tätigkeiten unter einem Dach vereinen.
Publivio bietet passgenaue Fortbildungen für alle, die in der EU-Förderpraxis und im Beihilferecht Handlungssicherheit brauchen: Von der korrekten Trennungsrechnung über EFRE-Verwaltungskontrollen bis zur aktuellen Rechtsprechung des EuGH.

1. Trennungsrechnung nach EU-Beihilfenrecht: Rückforderungsrisiken sicher ausschließen

Öffentliche Einrichtungen, die sowohl wirtschaftliche als auch nichtwirtschaftliche Tätigkeiten ausüben – allen voran Hochschulen und Forschungseinrichtungen – sind beihilferechtlich verpflichtet, ihre Kosten sauber zu trennen. Fehler bei der Abgrenzung direkter und indirekter Kosten, unklare Preiskalkulationen oder eine lückenhafte Vollkostenrechnung können Rückforderungen und Beanstandungen durch den Rechnungshof auslösen.
Unser Seminar zur Trennungsrechnung nach EU-Beihilfenrecht gibt Ihnen die methodische Grundlage und die Anwendungssicherheit, um Trennungs- und Vollkostenrechnungen rechtssicher aufzubauen, Projekte beihilfekonform einzuordnen und Prüfungen durch externe Stellen standzuhalten.

2. ESI-Fonds & EFRE: Verwaltungskontrollen und VKO in der Förderperiode 2021–2027

Die Kohäsionspolitik der EU entwickelt sich grundlegend weiter. FNLC-Finanzierungen verlagern den Prüffokus von Einzelbelegen auf Bedingungen und Ergebnisse – eine neue Logik, auf die viele Verwaltungs- und Prüfbehörden noch nicht vollständig vorbereitet sind. Hinzu kommen laufende Aktualisierungen der Leitlinien der EU-Kommission und ein wachsender Erwartungsdruck bei risikobasierten Verwaltungskontrollen im EFRE- und ESF+-Bereich.
Unsere Jahreskonferenz ESI-Fonds & EFRE ist das zentrale Branchentreffen für Fachkräfte in Verwaltungs- und Prüfbehörden. Sie diskutieren mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bundesländern und Regionen, wie VKO rechtssicher aufgesetzt und geprüft werden – und welche Entwicklungen aus Brüssel unmittelbar Ihren Verwaltungsalltag betreffen.

3. EU-Beihilferecht: AGVO, DAWI und aktuelle EuGH-Rechtsprechung für die Praxis

Staatliche Beihilfen korrekt einzuordnen ist anspruchsvoller als es scheint: AGVO-Freistellungen, DAWI-Beschlüsse, Notifizierungspflichten und die aktuelle Entscheidungspraxis der EU-Kommission müssen behördenseitig sicher beherrscht werden. Fehler bei der Anwendung des Beihilferechts ziehen unmittelbar Compliance-Risiken nach sich – bis hin zu Rückforderungen und Reputationsschäden.
Unsere Jahresfachkonferenz EU-Beihilferecht ist die etablierte Kommunikationsplattform für Praktikerinnen und Praktiker aus Ministerien und öffentlicher Verwaltung im DACH-Raum. Sie erhalten ein kompaktes Update zur aktuellen EuGH-Rechtsprechung, Einblicke in die beihilfepolitischen Weichenstellungen auf EU-Ebene und die Möglichkeit, konkrete Fallkonstellationen im Kreis ausgewiesener Expertinnen und Experten zu diskutieren.

Meet the Experts: Unser Team für Beihilfe und EU Förderung

Im Bereich der EU-Förderung und des Beihilferechts sind Details entscheidend. Unsere Referenten sind keine Theoretiker, sondern kommen direkt aus der Praxis: Sie sind aktive Leiter von Drittmittelabteilungen, EU-Liaison-Officers und Experten aus Prüfbehörden. Profitieren Sie von echtem Insider-Wissen zu ANBest, EU-Audits und Trennungsrechnung, um Ihre Projekte rechtssicher und effizient zu verwalten.

FNLC (ESI Fonds)

Matthias Dambacher

EU-Prüfbehörde EFRE/ESF+/JTF des Landes Sachsen-Anhalt

Porträtfoto von Prof. Dr. Joachim Erdmann: älterer Mann mit kurzen weißgrauen Haaren und dunkler eckiger Brille, blickt ruhig in die Kamera, trägt einen dunkelblauen Blazer mit weißem Hemd ohne Krawatte, heller eleganter Hintergrund.
Beihilfen

Prof. Dr. Joachim Erdmann

Honorarprofessor an der Universität Bielefeld

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EFRE

Jan Riener

 

Hessisches Ministerium für Finanzen

Vereinfachte Kostenoptionen

Martin Lascho

Prüfbehörde EU-Fonds ESF+ Bund (BMAS)

Häufige Fragen zur EU Förderung und EU Beihilfe

Was ist EU-Förderung und wer kann EU-Fördermittel beantragen?2026-04-10T10:53:18+02:00

EU-Förderung bezeichnet die finanzielle Unterstützung durch europäische Fonds und Programme für öffentliche Einrichtungen, Kommunen, Hochschulen und Behörden. Fördermittel der EU beantragen können grundsätzlich alle öffentlichen und teilweise auch privatwirtschaftlichen Stellen – sofern sie die jeweiligen Fördervoraussetzungen erfüllen und die Antragsanforderungen korrekt umsetzen.

Was sind die ESI-Fonds der EU und wie funktionieren sie?2026-04-10T10:55:59+02:00

Die ESI-Fonds (Europäische Struktur- und Investitionsfonds) sind die zentralen Förderinstrumente der EU-Kohäsionspolitik. Dazu gehören unter anderem der EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) und der ESF+ (Europäischer Sozialfonds). Sie unterstützen Regionen bei Investitionen in Infrastruktur, Beschäftigung und Digitalisierung. Die aktuelle Förderperiode läuft von 2021 bis 2027 und bringt neue Instrumente wie Vereinfachte Kostenoptionen (VKO) mit sich.

Wie läuft die Verwaltung von EU-Fördermitteln rechtssicher ab?2026-04-10T12:17:17+02:00

Die rechtssichere Verwaltung von EU-Fördermitteln erfordert klare Prozesse bei Antragstellung, Kostendokumentation, Verwaltungskontrollen und Verwendungsnachweisen. Besonders in der Förderperiode 2021–2027 sind Kenntnisse zu VKO, FNLC-Finanzierungen und risikobasierten Prüfansätzen unverzichtbar. Unsere Weiterbildungen vermitteln genau dieses Praxiswissen.

Was bedeutet AGVO und DAWI im EU-Beihilferecht?2026-04-10T12:17:52+02:00

Die AGVO (Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung) erlaubt es, bestimmte staatliche Beihilfen ohne vorherige Notifizierung bei der EU-Kommission zu gewähren. DAWI (Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse) bezeichnen öffentliche Leistungen, die besonderen Beihilferegeln unterliegen. Beide Instrumente sind zentral für die rechtssichere Gestaltung öffentlicher Fördermaßnahmen.

Was sind Vereinfachte Kostenoptionen (VKO) bei der EU-Förderung?2026-04-10T12:18:21+02:00

Vereinfachte Kostenoptionen (VKO) sind Instrumente der EU-Kohäsionspolitik, die den Nachweis förderfähiger Kosten vereinfachen – etwa durch Pauschalsätze oder Einheitskosten statt Einzelbelegen. In der Förderperiode 2021–2027 spielen VKO eine wachsende Rolle, stellen Verwaltungs- und Prüfbehörden aber vor neue Prüfungslogiken, die sicher beherrscht werden müssen.

Welche EU-Förderprogramme gibt es für Digitalisierung?2026-04-10T12:18:46+02:00

Im Bereich Digitalisierung stehen EU-Förderprogramme wie EFRE, Horizont Europa und der Digital Europe Programme zur Verfügung. Öffentliche Einrichtungen können damit Investitionen in digitale Infrastruktur, IT-Sicherheit und die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen finanzieren. Unsere Weiterbildungen zeigen, wie Sie diese EU-Fördermittel für Digitalisierungsprojekte rechtssicher beantragen und verwalten.

Was ist eine Trennungsrechnung im EU-Beihilferecht?2026-04-10T12:19:28+02:00

Die Trennungsrechnung ist die buchhalterische Pflicht öffentlicher Einrichtungen, wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Tätigkeiten kostenmäßig klar voneinander zu trennen. Sie ist Voraussetzung für die beihilferechtlich korrekte Einordnung von Projekten. Fehler bei der Abgrenzung direkter und indirekter Kosten können Rückforderungen und Beanstandungen durch den Rechnungshof auslösen.

Was ist EU-Beihilferecht und warum ist es für Behörden relevant?2026-04-10T12:19:59+02:00

Das EU-Beihilferecht regelt, unter welchen Bedingungen staatliche Stellen wirtschaftliche Tätigkeiten finanziell unterstützen dürfen, ohne den Wettbewerb zu verzerren. Für Behörden, Hochschulen und öffentliche Einrichtungen ist es besonders relevant, wenn sie sowohl wirtschaftliche als auch nichtwirtschaftliche Tätigkeiten ausüben. Fehler bei der Anwendung können zu Rückforderungen und Compliance-Risiken führen.

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